Mobilität 2016

Es ist mal wieder Freitag und ich sitze in der Bahn in Richtung Heimat. Seit vor über einem Jahr mein Auto den Dienst quittiert hat muss ich also nun mangels Geldmitteln, für einen neuen Wagen, mit der Bahn fahren. Ich muss dazu sagen dass man mit dem Auto für die Strecke selten länger als maximal 90 Minuten gebraucht hat und es an guten Tagen auch in einer Stunde schaffen konnte ohne großartig zu heizen auf der Autobahn. Ich ärger mich jedes mal dass ich mit der Bahn gut 3 Stunden unterwegs bin und 3-4 mal umsteigen muss. „Mobilität 2016“ weiterlesen

Nicht wirklich was neues…

Heute war ein unaufgeregter Tag, nach der Arbeit habe ich mich mit dem Antennenbau-Thema auseinandergesetzt und noch folgendes rausgefunden damit sollte es im Prinzip relativ einfach möglich sein eine einfache Antenne für beliebige Frequenzen zu bauen.

Die Antenne ist im Idealfall exakt so lang wie die Wellenlänge, es geht aber auch λ/2 oder λ/4. Der beste Kompromiss zwischen bestmöglichem Empfang und möglichst kurzer Antenne ist wohl λ/4 diese Länge habe ich auch bei meinen Antennen verwendet. Im folgenden also dann nochmal kurz meine Berechnungen:

C=299792458 m/s (laut Wikipedia, irgendwas um die 300.000 km/s hatte ich aber vom Studium auch noch im Kopf)

λ=C/f wenn wir also nun einsetzen (299792458 m/s) / (433Mhz) erhalten wir ein λ von: 0,6924 m oder 692,4 mm. Das wäre die ideale Länge der Antenne, da wir aber Platz sparen wollen nehmen wir λ/4 was eine Antennenlänge von 173,1 mm ergibt.

Also habe ich 1,2mm starken Kupferlackdraht genommen, in den Schraubstock eingespannt und den Draht gerade gezogen,dann auf ca. 5 mm länge an einem Ende des Drahts den Schutzlack entfernt. Dann einfach den Draht einlöten und die 173,1 mm abmessen, und den Draht ablängen. Ich habe dann noch Schrumpfschlauch über den Draht gezogen, ist aber nicht nötig der Draht an sich würde es auch tun.

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Die beiden Antennen an den 433MHz Sendern

Mit den beiden Antennen kann ich die Empfänger-Einheit die ich in die Senseo Maschine einbauen werde von der letzen Ecke meines Schlafzimmers ansteuern (Was der Sinn der ganzen Aktion war) das sind geschätzt 6 m Luftlinie durch 2 Wände in Ständerbauweise. Ist jetzt keine sonderlich beeindruckende Reichweite vielleicht werde ich das ganze wenn es fertig verbaut ist nochmal im Freien auf seine Reichweite testen.

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Der jetzige (Probe-)Aufbau der Fernbedienung

Dann hatte ich heute auf einen Rucksack bei eBay geboten und zwar spiele ich schon lange mit dem Gedanken mir einen Hartschalen-Rucksack zuzulegen, da ich jedes Wochenende die Heimreise antrete und man ja doch immer irgendwo anstößt oder gezwungen ist sich durch irgendwelche Menschenmengen im Bahnhof zu drängen, und auf Dauer ist mir das mit einem normalen Rucksack (zwar mit gepolsterten Laptopfach aber naja) einfach zu heikel.Ich schleppe im Prinzip den Großteils meines Equipments mit mir rum das heißt: iPad, MacBook, Kindle, Kabelgelumpe, Bluetooth-Lautsprecher, Kopfhörer, etc. dazu dann noch Klamotten, was zu trinken und zu essen für die Bahnfahrt, sprich ich brauche einen Rucksack der stabil ist um mein Zeug vor Stößen, Gedränge, etc. zu bewahren und geräumig genug um den ganzen Krempel da rein zu bekommen. Achja und nach Möglichkeit sollte das ganze bequem sein und nicht allzu beschissen aussehen.

Bei meinen Recherchen bin ich dann auf den Boblbee gestoßen, einen Hartschalenrucksack der wohl auch eine Zulassung als Rückenprotektor für Motorradfahrer hat (für mich jetzt weniger interessant). Stellt sich herraus der Boblebee ist genau das was ich gesucht habe, er ist geräumig, modular Erweiterbar und jedes Teil ist austauschbar. Da wäre nur ein Problem, der Preis! Neu kosten die Teile wohl so zwischen 250€ und 300€ je nach Modell und Ausstattung und das ist mir eindeutig zuviel für einen Rucksack meine Schmerzgrenze lag nach langem hin und her überlegen so bei maximal 150€. Und heute habe ich dann bei eBay zugeschlagen einen neuen Boblbee in Silberfarben für 99€. Laut Verkäufer hat er ein paar kleinere Kratzer, war wohl ein Vorführmodell, aber das sah auf den Bildern nicht schlimm aus und wenn ich ehrlich bin nach der ersten Bahnfahrt wären wahrscheinlich sowieso Kratzer drin gewesen also was solls, und dazu kommt noch dass ich nur ein Drittel des Neupreises bezahlt habe. Jetzt hoffe ich das der Rucksack schnell bei mir ist idealerweise noch am Freitag dann könnte ich die erste Reise direkt mit dem neuen Rucksack antreten. Kurzum Marvin hat bald einen neuen Rucksack.

Anmerkung an mich selbst: Das letzte mal als ich mich so auf einen Rucksack gefreut habe war wohl bei meinem ersten Schulranzen, wobei ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern kann wie der ausgesehen hat…

Ansonsten musste ich mich heute mit langweiligem Alltagskram beschäftigen wie Wäsche waschen, kochen, essen und staubsaugen.

Jetzt muss ich mir gleich noch ein Bahnticket für Freitag klicken und dann war es das auch schon fast wieder für heute.

 

Senseo Umbau #2

Ich habe mich heute mal wieder an meinen Senseo Umbau begeben nachdem ich gestern die Arduino Nachbauten zum laufen gebracht habe.

Ich hab also dann erstmal versucht den 433MHz Sender zum laufen zu bekommen,was mir auch relativ schnell gelungen ist. Das größere Problem war allerdings das Signal an dem Empfänger Arduino auszuwerten. Dann natürlich noch kurz eine Antenne an den Sender gelötet weil ohne zusätzliche Antenne die Reichweite ungefähr 30cm weit war. Formeln zum ausrechnen der Antennenlänge findet ihr zuhauf im Netz aber die Kurzfassung ist rechnet Lamda (λ) aus. Lamda ist die Wellenlänge und die berechnet sich wiederum aus der Lichtgeschwindigkeit geteilt durch die Frequenz. (C/f). Dann habe ich die Wellenlänge durch 4 geteilt jetzt hat meine Drahtantenne die Länge von λ/4. Das ganze hat sicherlich noch viel Potential nach oben aber da muss ich mich nochmal einlesen und eine bessere Antenne bauen.

Dann habe ich ungefähr zwei Stunden lang versucht den vom 433MHz Empfänger ausgegeben String mit einem vorgegebenen String mithilfe von strcmp zu vergleichen was mir aber auch nach viel Recherche nicht gelang. Als es mir dann zu blöd war habe ich beschlossen die Auswertung einfach „zu Fuß“ zu machen.

 for(i=0;i<buflen;i++){
if(buf[i]==msg1[i]){cmd1=1;}
else{cmd1=0;goto check2;}
}

„buflen“ ist die Größe des Arrays in das die VirtualWire-Library den empfangen String reinschreibt. Diese for Schleife vergleicht jeden einzelnen Character des Arrays „buf“ mit dem Array „msg1“. Sind die Strings identisch wird „cmd1“ der Wert 1 zugewiesen, unterscheidet sich ein Character wird „cmd1“ der Wert 0 zugewiesen und mit „goto check2″ zu der zweiten for Schleife gesprungen die den empfangenen String mit einem anderem Array vergleicht.

So und meine Gedanken zur Fernbedienung werden auch endlich konkreter: Ich wollte mir schon immer etwas bauen das aussieht wie ein Fernzünder aus einem Hollywood-Film, deswegen wird die Fernbedienung einen Schlüsselschalter bekommen mit dem die Fernbedienung eingeschaltet wird, dann einen Kippschalter mit zwei Positionen zur Auswahl der Kaffee-Menge und dann einen Vandalismusgeschützten Edelstahl-Taster mit dem das ganze dann „gezündet“ wird. Als Rückmeldung hatte ich kurz darüber nachgedacht eine Bargraph-Anzeige einzubauen die den Fortschritt des Kaffees anzeigen allerdings habe ich mich dann dafür entschieden erstmal nur einen LED einzubauen und den Zustand durch  2-Farben zu signalisieren. Sollte ich dann irgendwann nochmal langeweile haben kann ich die Bargraph-Anzeige immer noch nachrüsten.

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Morgen werde ich erstmal die benötigten Teile bestellen und eine CAD-Zeichnung des Gehäuses machen und dann sehen wir mal weiter aber langsam nimmt das unnötige Feierabendprojekt Formen an.

eBay Arduino Nachbau

Ich habe mir für meinen Senseo Umbau Nachbauten des Arduino Nano bei eBay bestellt, und wollte diese heute morgen mal kurz zum testen an den Rechner anstöpseln allerdings hat weder mein Rechner noch die Arduino IDE den Nachbau erkannt.

Eine kurze Recherche im Netz half mir dann aber weiter. Es scheint bei den Nachbauten wohl häufig vorzukommen dass diese einen anderen USB zu Seriell Wandler verbauen der Treiber benötigt die leider nicht in der Arduino IDE mitgeliefert werden. Also Treiber gesucht, gefunden, installiert und dann wurde der Nano auch von der Arduino IDE erkannt und ich konnte meinen kleinen Test Sketch auf das Board hochladen.

Auf jeden Fall funktioniert jetzt alles und ich werde nachher mal einen kleinen Probeaufbau mit dem 433MHz Modul, den Tastern und den LEDs machen und gucken ob mein Sketch so funktioniert wie ich mir das vorstelle.

Arduino Nano1
Probeaufbau

Bis dahin…

 

Senseo Umbau

Disclaimer: Elektrischer Strom ist lebensgefährlich, lasst die Finger davon wenn ihr nicht wisst was ihr tut! Versteht das ganze hier als Erfahrungsbericht oder Anregung keinesfalls als Anleitung.

Ich bastel ja ganz gerne mal rum und versuche Sachen besser zu machen, meistens ist mein Beweggrund aber einfach dass ich verstehen möchte wie Sachen funktionieren.

Vor kurzem kam mir die Idee meine Senseo umzubauen und zwar wird das jeder kennen der eine Senseo Maschine sein eigen nennt oder regelmäßig benutzt, ich muss die Maschine einschalten warten bis dass Wasser warum genug ist und dann kann ich den Taster betätigen der den baldigen Kaffeegenuss verspricht. Diese Funktionsweise hat mich schon immer geärgert weil entweder wartet man solange bis das Wasser aufgeheizt ist (bei meiner Maschine morgens im Schnitt etwa 80 Sekunden) und drückt dann den Taster, oder man macht die Maschine an und macht etwas anderes in der Zeit und drückt den Kaffee-Taster wenn man das nächste mal an der Maschine vorbeikommt.

Beide Varianten kommen mir als Morgenmuffel nicht gerade entgegen, ich hätte gerne den magischen Knopf: betätigen, die Maschine heizt sich auf und wenn sie heiß genug ist läuft der Kaffee automatisch durch und wenn ich das nächste mal zur Maschine gehe ist der Kaffee fertig, da Phillips diese Funktion, meines Wissens nach, bei meinem Modell nicht vorgesehen hat muss ich mir das halt selber bauen.

Meine erste Idee war es einen fetten Not-Aus Taster neben die Kaffeemaschine zu stellen auf den man morgens nur draufhauen muss, den Arduino mit in das Gehäuse und eine Steuerleitung zur Senseo, fertig. Den Plan habe ich mitterweile wieder geändert aber ich hatte damit schonmal angefangen bzw. der Probeaufbau läuft auch deswegen dachte ich lass ich euch mal dran teilhaben wie es bis jetzt aussieht.

Da auf der Senseo Platine die 5V für die Elektronik nur durch Kondesator und Widerstand erzeugt werden war es mir aus Sicherheitsgründen zu heikel direkt die Steuerleitung an die Taster zu löten, also habe ich mir passende Optokoppler besorgt (um das ganze galvanisch zu trennen) und erstmal einen Probeaufbau gemacht. Ist alles simpelste Elektronik die Optokoppler brauchen einen Vorwiderstand damit die LED im inneren nicht abraucht. Also kurzer Blick ins Datenblatt Vorwärtsstrom und Vorwärtsspannung rausgesucht und den passenden Widerstand berechnet. In meinem Fall waren es glaube ich 1,3V und ein Maximum Strom von 30mA ich habe also mit 25mA gerechnet:

(5V-1,3V)/25mA = 148 Ω

Dann habe ich einen Probeaufbau auf dem Steckbrett gemacht und überprüft ob ich mit einen 5V Signal am Optokoppler den Tastendruck quasi „simulieren“ kann.

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Probeaufbau auf dem Steckbrett

Als das funktioniert hat habe ich den Aufbau auf dem Steckbrett auf eine kleine Lochrasterplatine gelötet, an die Taster der Senseo angeschlossen, mit Schrumpfschlauf isoliert, die Steuerleitung rausgeführt und die Senseo wieder zusammengebaut. Ich habe vorher noch die rote Status LED um den mittleren Taster gegen eine weiße ausgetauscht, gefällt mir eindeutig besser.

Dann habe ich erstmal einen simplen Arduinon Sketch geschrieben der auf einen Tastendruck wartet dann die Senseo einschaltet wartet bis sie aufgeheizt ist und dann den Kaffeedurchlauf startet. Dann nochmal einen Steckbrettaufbau gemacht mit einem Taster und eine Rot/Grünen LED die den derzeitigen Status anzeigt.

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So sieht es momentan aus

Das ganze funktioniert auch soweit, aber mittlerweile habe ich andere Pläne 🙂

Ich werde mir einen Arduino nano besorgen, der dürfte so in die Senseo passen ohne die Steuerleitung rausführen zu müssen, und so ein 433MHz Empfangsmodul, und das ganze dann so bauen dass ich mit so einer simplen „Steckdosenfernbedienung aus dem Baumarkt“ das ganze bedienen kann. Da ich das ganze dann intern verbaue kann ich mir die Optokoppler sparen und idealerweise auch die Spannungsversorgung des Arduino von der Senseo Platine abgreifen. Bis jetzt war in meinem Sketch auch nur vorgesehen dass die Zeit einfach abgewartet wird mit „delay()“ das ist mir aber eindeutig zu unelegant, zum testen ist das okay aber nichts was ich auf dauer so lassen möchte, deswegen werde ich den Zustand der LED um den mittleren Taster der Senseo auslesen. Wenn die Maschine aufheizt blinkt er langsam, wenn das Wasser leer ist blinkt er schnell und wenn die Maschine genug Wasser hat und aufgeheizt ist leuchtet sie dauerhaft. Den Zustand kann ich einfach auslesen und in meinem Sketch verarbeiten.

Soweit mein Senseo Projekt und meine Planug für die Version 0.2

 

 

Ein gelungenes Wochenende

Ich hatte ein vollgepacktes Wochenende, Freitags bin ich, wie eigentlich jedes Wochenende wieder in die Heimat gefahren und verkehrstechnisch war es diesmal sogar zu ertragen, wie auch immer nach dem Abendessen bin ich mit meiner Freundin nach Düsseldorf in ein Elektronikfachgeschäft gefahren weil ich vorhabe mich ein bisschen mit der ganzen SDR Sache zu beschäftigen und mir dafür erstmal einen DVB-T USB-Stick besorgen wollte, allerdings stellte sich später raus das ich den falschen gekauft habe,naja jetzt habe ich mir einen bestellt.

Aber wie das halt so ist wenn man losgeht um eine Sache zu holen kauft man meistens noch was anderes, in unserem Fall haben wir dann noch eine Freisprecheinrichtung für den Wagen meiner Freundin gekauft, und da ich das Werksradio nicht rausreißen und gegen was vernünftiges austauschen darf haben wir dann eine Freisprecheinrichtung für die Sonnenblende gekauft. Das Teil funktioniert bis jetzt ganz gut, es können bis zu 2Telefone gleichzeitig verbunden sein und das Teil erkennt wenn man in das Auto einsteigt, wacht aus seinem Tiefschlaf auf und verbindet sich wieder mit den Telefonen, ich schätze mal dass das über Lagesensoren realisiert wird aber nachgesehen habe ich nicht, funktioniert ja halbwegs brauchbar. Die Audioqualität ist auch ganz annehmbar mich würde ja nerven dass ich das Radio jedesmal von Hand leise stellen muss wenn mich jmd. anruft aber na gut man kann nicht alles haben und für irgendwas um die 50€ ist das eine gute Alternative zum Headset dass man eh nie am Ohr hat wenn man dann mal angerufen wird. Das einzige was mich ein wenig stört ist das geblinke wenn es verbunden ist, aber ich schätze mal da hat man sich in ein paar Tagen dran gewöhnt und wird es nicht mehr wahrnehmen.

Dannach waren wir noch in Düsseldorf bei einer Freundin die uns und ein paar andere Freunde eingeladen hat,also alles in allem kann man festhalten ein gelungener Freitag.

Samstag war eher gemütlich wir waren Abends bei meiner Mutter zum Essen eingeladen (es gab Lachs mit Salzkartoffeln und Ofengemüse), ansonsten gibt es nichts großartiges zu berichten, außer dass das Essen sehr gut geschmeckt hat 🙂

Kommen wir zum Sonntag, ich geh relativ gerne Wandern und versuche auch mindestes einmal im Jahr für ein Wochenende wegzufahren und einfach mal nur zu latschen aber meistens findet man ja dann doch nicht die Zeit dafür. Und damit man dann nicht ganz aus der Übung kommt gehe ich dann mehr oder weniger öfter mit meinem Vater mal einen Nachmittag hier in der Gegend ein paar Schritte. Ich bin also mit dem Bus zu meinem Vater gefahren was echt ein Krampf ist deswegen funktioniert dass in diesem Land auch mit den öffentlichen Verkehrmitteln nicht. Ich habe ca. 90Minuten gebraucht inklusive 2 mal umsteigen und hab dafür 5,70€ bezahlt und das alles für eine Strecke die mit dem Auto normalerweise 15min dauert. Ich verstehe wirklich warum Deutschland das Land der Automobilität ist. Naja wir haben dann das GPS angeschmissen und sind um Punkt 12 losmarschiert, haben um 14:00 Uhr 10 oder 15 Minuten Pause gemacht, und waren um kurz nach 16 Uhr wieder am Startpunkt. Und wir haben laut GPS 19km in 3Stunden und 44 Minuten zurückgelegt was einem Schnitt von 5,1km/h entspricht ist schon ganz okay für einen Sonntagnachmittag-Spaziergang.

Sonntag Abend waren meine Freundin und ich dann um 21:00 wieder bei mir in der Wohnung haben noch einen Tee getrunken und einen Podcast angemacht und das war es dann auch schon, das Wochenende ist vorbei.

Aus der Berufsschule #1

Seit ich mein Abitur in der Tasche hatte, habe ich ein Studium begonnen und abgebrochen weil der Studiengang an sich nix für mich war, ich hatte als Student aber einen Nebenjob der mich über ein paar Umwege zu meinem jetzigen Ausbildungsberuf gebracht hat. Ich bin im Rückblick sehr froh damals diese Entscheidung getroffen zu haben und werde nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung ein Studium in der Richtung anstreben.

Aber das war quasi nur die Einleitung, worauf ich hinauswollte ist dass ich seit der Ausbildung in die Berufsschule gehe. Ich bin ein paar Jahre älter als der Schnitt der Klasse was aber noch nie ein Problem ist manchmal ist es sogar sehr interessant sich zu fragen ob man dies oder jenes früher auch so gemacht hat (wahrscheinlich aber schon). Heute im Wirtschaftsunterricht schweiften wir während des Unterrichts ein wenig vom Thema ab und landeten letzendlich beim Thema Bücher. Ich muss dazusagen ich habe schon immer gerne gelesen, und es gibt soviele Bücher die ich gerne lesen würde für die ich aber leider einfach nicht die Zeit habe. Im Laufe des Gesprächs fragte unser Lehrer wer von uns überhaupt lesen würde (Bücher oder Zeitungen) daraufhin meldete sich vllt. die Hälfte unseres Kurses (ca. 9 Leute),dann hatte er gefragt wer denn mehr als 2 Bücher im Jahr lesen würde da waren es vllt. noch 4 Leute, um es kurz zu machen der einzige der mehr als 4Bücher im Jahr liest war ich.

Ich fand diese Erkentniss einigermaßen schockierend, und frage mich wie das kommt?    Aber vllt. ist das einfach die normale Entwicklung und ich hänge noch an einer Technologie zur Verbreitung von Wissen und Geschichten fest die am aussterben ist. Allerdings wenn ich Buch sage meine ich nicht zwangsläufig das Buch aus „Totbaum“ sondern durchaus auch das lesen auf einem E-Reader oder von mir aus auch auf dem iPad oder dem Handy.

Sollte ich mehr zu dem Thema herausfinden werde ich euch auf dem laufenden halten…

 

Der letzte Urlaubstag

Heute ist mein letzter richtiger Urlaubstag und ich habe ihn bis jetzt ausgiebig genosse und habe vor das auch noch weiter zu tun.

Habe heute morgen in Ruhe die letzen paar Seiten meines Bitcoin Buchs gelesen, und mit CRUX, dem neuen Buch von Ramez Naam, angefangen. Ich hab das Vorgängerbuch NEXUS letzes Jahr gelesen und innerhalb weniger Tage verschlungen, kann ich also wirklich empfehlen. Generell lese ich diesen Urlaub recht viel, allerdings habe ich auch einen Kindle zu Weihnachten bekommen (dazu wollte ich eventuell auch noch einen Blogpost schreiben wenn ich mir zu dem Thema eBooks eine Meinung gebildet habe).

Ich habe mich also zum brunchen mit meinem langjährigen Freund Felix verabredet, als wir uns dann für ein Café entscheiden hatten gab es allerdings kein Frühstücksbuffet mehr und wir mussten umdisponieren aber da es mittlerweile kurz vor 13 Uhr war ging die Pizza auch in Ordnung.

Wir hatten eine interessante Diskussion darüber dass die meisten Parlamente in vielerlei Aspekten nicht den Verhältnissen ihrer Bevölkerung entspricht, wie z.B. Alter,Hautfarbe,Bildungsgrad,Herkunft,sexuelle Orientierung oder dem erlernten Beruf. Ich bin der Meinung dass ein wenig mehr Diversität unserem Parlament sehr gut zu Gesicht stehen würde, befürchte aber dass es dem normalen Handwerksgesellen oder der alleinerziehenden Mutter auch einfach nicht so ohne weiteres möglich wäre sich in der Politik zu engagieren sei es aus Zeit oder Interessengründen. Kurz gesagt ein komplexes Problem für dass wir meiner Meinung nach eine Lösung suchen sollten, mein Vorschlag wäre ja in Schulen etwas mehr wert auf Fächer wie Politik zu legen und auch mal die deutsche Geschichte ab 1945 zu unterrichten und nicht immer nur bis 1945. Aber das ist wie gesagt meine persönliche Meinung.

Nach der Pizza sind wir noch ein ein Elektrofachgeschäft gefahren, eigentlich wollte wir nach etwas ganz anderem schauen sind allerdings dann über diese HoverBoard-Teile gestolpert, ich glaub es hieß irgendwie SmartScooter oder SmartBoard irgendwie sowas in der Richtung. Aufjedenfall die Teile zum draufstellen mit 2Rädern die sich selbst ausbalancieren, „Wie ein Segway ohne Griff“ sagte ein älterer Herr der vorbeiging. Wie auch immer die Teile standen da rum und ich hab mich dann einfach mal draufgestellt und es probiert und was soll ich sagen es macht schon echt Laune wenn man den Dreh dann mal raus hat. Laut Datenblatt fährt das Teil wohl bis zu 10 km/h und bis zu 20km weit. Ich konnte jetzt natürlich nur in dem Laden damit rumfahren aber mir kam es jetzt schon ziemlich zügig vor, dass kann natürlich draußen wieder anders wirken. Allerdings sollte der Spaß 450€ kosten und das war es mir jetzt auf die schnelle mal so eben nicht wert, allerdings würde ich so ein Teil gerne mal draußen und beim Lebensmittel einkaufen ausprobieren so bezüglich der Einkaufswagentauglichkeit.

Jetzt ist Halbzeit an meinem letzen Urlaubstag, gleich wird gegrillt und heute Abend bin ich noch auf ein leckeres Bierchen verabredet…

Das Vorwort?!

Ich bin der Meinung dass man Sachen ausprobieren sollte bevor man über sie urteilt, seit Jahren lese ich diverse Blogs und habe oft überlegt mir einen eigenen Blog anzulegen, habe den Gedanken allerdings meistens schnell wieder verworfen weil ich das Gefühl hatte dass meine Gedanken oder Berichte, die ich gedenke in diesem Blog zu posten, zu trivial sind als dass sie jemanden ernsthaft interessieren könnten.

Dann kam mir der Gedanke dass das Ganze eventuell nur eine Frage der Perspektive ist, wie oft lese ich einen Blogpost und denke mir: „So habe ich dieses oder jenes noch nicht betrachtet.“.

Kurz gesagt: Ich profitiere seit geraumer Zeit davon dass andere Menschen bloggen und mir so andere Sichtweisen und interessante Einsichten ermöglichen und hoffe dass irgendjemand von diesem Blog profitieren kann.

Ich werde mich nicht darauf festlegen wie oft ich bloggen werde oder wie viel ich Schreiben möchte weil das ganze für mich auch eine Art Selbst-Experiment darstellt in dem ich vom reinem Konsumenten digitaler Inhalte selbst zum Produzenten werde.